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Pressemitteilung vom 18.05.2016

Sprengstoffsuchgeräte am Flughafen: Verharmlosungen müssen aufhören
Dr. Christian Magerl fordert CSU-Regierung zum Handeln auf

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München (18.5.2016/lmo). Nachdem es laut Medienberichten offensichtlich erneut zu Beschwerden und Erkrankungen bei der Bedienung der Sprengstoffsuchgeräte am Flughafen München gekommen ist, fordert Dr. Christian Magerl, grüner Vorsitzender des Umweltausschusses, die CSU-Regierung zum Handeln auf. „Der zuständige Innenminister Herrmann muss endlich mit den Beschwichtigungen und Verharmlosungen aufhören und das Problem lösen.“


Schon im Gesundheitsausschuss habe das Innenministerium versucht, die Problematik der neuen Sprengstoffsuchgeräte am Münchner Flughafen runterzuspielen. Christian Magerl: „Hier geht es um die Gesundheit von Beschäftigten bei einer Firma, die zu 100 Prozent dem Freistaat gehört und um die Flugsicherheit. Ist Herrn Herrmann das Schicksal seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter egal?“


Die Grünen haben zwei weitere Anfragen eingereicht, um die Erkrankungen zu ergründen. „Die Stellungnahme der LMU reicht nicht: Denn man hat nur einzelne Stoffe und deren gesundheitliche Auswirkungen untersucht, aber nicht die Wechselwirkungen der Stoffe im Gesamten. Dazu hätte man meiner Meinung nach auch noch untersuchen müssen, was im Terminal 2 noch sein kann. Wenn es die Geräte nicht sind, kann es an der Umgebung liegen oder am Aufeinandertreffen“, so Christian Magerl. „Die Vermutung, der LMU, es könne eine Variante des Sick Building Syndroms sein, lässt sich leicht dekonstruieren. Denn dann müssten die Symptome aufhören, sobald das Gebäude verlassen wird, einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aber Wochen und Monate krank.“


Für die Grünen ist das Thema nicht abgeschlossen. Christian Magerl fordert, dass mindestens die Wechselwirkungen der Stoffe der Sprengstoffsuchgeräte untersucht werden. „Wenn sich die Erkrankungen dann nicht erklären, muss am Terminal 2 gemessen werden und die dort gemessenen Stoffe auf Wechselwirkungen mit den Stoffen der Sprengstoffsuchgeräte untersucht werden.“


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