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Pressemitteilung vom 19.10.2017

Naturschutzwacht stärken und fördern
Christian Magerl fordert einheitliche Rahmenbedingungen, angemessene Aufwandsentschädigung und vernünftige Ausstattung

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„Unsere ehrenamtliche Naturschutzwacht hütet, schützt und pflegt unsere Lebensgrundlage und leistet einen wertvollen Beitrag für den Naturschutz in Bayern“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen und Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, Dr. Christian Magerl, und verweist auf eine grüne Anfrage. „Trotzdem werden sie von der CSU-Regierung links liegen gelassen, indem keine Rahmenbedingungen gesetzt werden: Aufwandsentschädigungen schwanken je nach Landkreis, Fahrtkosten werden gar nicht oder nur vereinzelt erstattet, die Förderung der Ausstattung geht von Null bis Zuschuss für Kameras, Ferngläser, Kartenmaterial oder Mobiltelefonen."



Im Rahmen der Naturschutzwacht sind 784 Personen in Bayern ehrenamtlich zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterwegs. Die meisten Aktiven gibt es mit 76 Personen im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen. Dem gegenüber stehen insgesamt zehn Landkreise und kreisfreie Städte ganz ohne Naturschutzwacht und diverse Landkreise mit lediglich einer einstelligen Zahl an Aktiven.



 


Christian Magerl fordert einheitliche Rahmenbedingungen, eine angemessene Aufwandsentschädigung und eine vernünftige Ausstattung mit einheitlicher Dienstkleidung und entsprechendem Zubehör: „Die CSU-Regierung schafft es nicht mal einen neuen Dienstausweis einzuführen, weil die Änderung der Verordnung so viel Zeit brauche. Die Rahmenbedingungen können aber schnell gesetzt werden. Die Naturschutzwache hat es verdient, gestärkt und gefördert zu werden.“


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