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Dritter Nationalpark in Bayern

15.12. 2017

Ein klares Bekenntnis zu einem Dritten Nationalpark in Bayern fordert unser Umweltexperte, Dr. Christian Magerl. Derzeit bringen sich immer mehr die Bedenkenträger in Stellung und von der CSU-Regierung hört man nichts mehr, wie und wann sie einen Nationalpark umsetzen will.


Nachdem die CSU-Regierung den Steigerwald als naturschutzflachlich geeignetsten aller Kandidaten und das Ammergebirge  ausgeschlossen, den Spessart mutlos aufgegeben hat, steht nun zu befürchten, dass das Projekt komplett gegen die Wand gefahren und letztendlich beerdigt wird. Dabei zeigt die Diskussion um das Insektensterben deutlich, wie dringend weitere Großschutzgebiete wären. Gerade was Wildnisgebiete angeht, hat Bayern noch großen Nachholbedarf, insbesondere im Bereich der Buchenwälder.


Immer deutlicher zeigt es sich, dass die Umweltministerin weder von ihrer Fraktion noch vom Rest des Kabinetts auf Unterstützung hoffen darf. Im Gegenteil, immer wieder kommt es zu Querschüssen vor allem vom Bauernverband, der einen Nationalpark unbedingt verhindern will.


„Natürlich muss die örtliche Bevölkerung mit einbezogen und Bedenken ausgeräumt werden. Wenn die CSU aber einen neuen Nationalpark will, dann soll sie endlich dazu stehen. Dabei geht es ausschließlich um staatliche Flächen, also um Eigentum der gesamten Bevölkerung Bayerns und die will mehrheitlich einen neuen Nationalpark.“ so der Vorsitzende des Umweltausschusses Dr. Christian Magerl.

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