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Wie geht es weiter mit dem 3. Nationalpark in Bayern?

07.03. 2017

Die Diskussion um einen dritten Nationalpark wird immer unsachlicher. Nachdem im Kabinett ein dritter Nationalpark für Bayern beschlossen wurde, forderten die Landtags-Grünen im Umweltausschuss eine Expertenanhörung, um die fachlichen Voraussetzungen für ein solches Gebiet zu diskutieren.


Die CSU-Fraktion lehnte diese Anhörung zunächst mit haarsträubenden Begründungen ab, nach dem Motto „ist doch schon alles bekannt“ oder der Landtag solle das Umweltministerium „in Ruhe arbeiten lassen“. Diesen Mangel an Transparenz ließ die Opposition allerdings nicht durchgehen und setzte die Expertenanhörung gegen die Stimmen der CSU mit einem sog. Minderheitenvotum durch.
Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Dr. Christian Magerl zeigte sich sehr verwundert, wie vehement sich die CSU einer fachlichen Diskussion des Themas verweigert.

Die Expertenanhörung wird nun am 16. März 2017 im Bayerischen Landtag stattfinden. Sie ist öffentlich.

Im Vorfeld der Anhörung besuchte Christian Magerl mit einer Delegation unter anderen das Gebiet im Steigerwald:

Bei einer Exkursion unter fachkundiger Führung machten sich die Abgeordneten, Dr. Christian Magerl, (Umweltpolitischer Sprecher), Markus Ganserer (Forstpolitischer Sprecher), sowie die unterfränkische Abgeordnete Kerstin Celina  ein aktuelles Bild von der Situation vor Ort. Dr. Georg Sperber, Forstdirektor a.D., führte die Abgeordneten und viele weitere Interessierte etwa 2 ½ Stunden durch den nördlichen Steigerwald, das Ebracher Forst, und legte dabei mit vielen Anekdoten anschaulich dar, wieso das Gebiet des Steigerwalds schützenswert ist.

Christian Magerl: „Bei der Suche nach einem dritten Nationalpark in Bayern muss der Steigerwald unbedingt im Rennen bleiben. Der Steigerwald hat für den Naturschutz europäische Bedeutung. Er ist, wegen seiner Bandbreite an unterschiedlichen Böden und natürlich auch seiner mächtigen alten Buchen, eines Nationalparks mehr als würdig.“

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